19. Nov, 2016

Frank

Ein herzlicher Händedruck; ein «Hallo, wie geht es Ihnen?» «Sind Sie gut gereist?» oder «Willkommen zurück im Bucuti!». Er strahlt und lacht; macht Scherze und hilft, wo er nur kann. Ob beim Gepäck ein- und ausladen; bei Reservationen, oder bei Fragen rund um Aruba. Das ist Frank (s. Foto), ein richtiger Sonnenschein. Von seiner Herzlichkeit, seinem Lachen und seinen Witzen wird selbst der grösste Muffel angesteckt.

Wie uns Frank verrät, arbeitet er seit 2 Jahren und 7 Monaten im Bucuti & Tara Beach Resort. Vorher habe er über zwanzig Jahre lang im Westin Aruba Resort, einem der grossen «Hotel-kästen» ganz im Nordwesten des Eagle Beach gearbeitet. Im Februar 2014 sei das Westin an die RIU Hotelkette verkauft und danach geschlossen worden, erklärt er uns. Zusammen mit weiteren Mitarbeitern habe er eine Anstellung im Bucuti & Tara gefunden. 

Das Bucuti ist ein verhältnismässig kleines Resort. Es befindet sich am schönsten und breitesten Strandabschnitt des Eagle Beach, der sogenannten «low rise hotel area», wo nur niedrige Hotels gebaut werden dürfen. Wie eine Glasvitrine bei der Reception zeigt, bekommt das Bucuti seit Jahren viele Auszeichnungen. So bewerteten Reisende 2015/2016 das Bucuti & Tara Resort auf der Internetplattform tripadvisor als das romantischste Hotel der Welt; als das beste Hotel und betreffend Service als das drittbeste Hotel in der Karibik. Insgesamt schaffte es das Bucuti & Tara Resort 2015/2016 auf Platz 8 der besten Hotels der Welt.

So etwas erfüllt Frank mit Stolz. Und das erzählt er natürlich gerne weiter. Egal, ob man es bereits weiss - es hören oder auch nicht hören will. Am Ende des Urlaubs hat es dann bestimmt jeder von Frank gehört, wie gut und ausgezeichnet das Bucuti ist. Und Frank, diesem Entertainer und Strahlemann, dem muss man es einfach glauben was er sagt.

Abgesehen davon, das Bucuti ist einzigartig gut, herrlich gelegen, mit einer traumhaften Aussicht und ausgezeichnetem Essen. Kein Kindergeschrei und kein Lärm; die Sonnenschirme und Liegen sind so weit auseinander, dass es vermutlich im Lesesaal einer Bibliothek noch lauter zu- und hergeht, als am Bucuti-Strand - wäre da nicht das Rauschen der Wellen und weit entfernt in einem Käfig bei der Bar der geschwätzige und vielsprachige Papagei, namens Paco. Und vielsprachig sind hier auch die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So unterhalten wir uns an der Reception gerne mit einer schweiz-holländischen Doppelbürgerin. Ihr Vater stamme von der Nachbarinsel Curaçao. Ihre Mutter sei Schweizerin, sagt sie uns. Die nette und freundliche Dame spricht acht Sprachen, u.a. ein schönes, breites Berndeutsch. Und auf der Visitenkarte von Frank steht: Frank Bermudez, Doorman; We speak English, Dutch, German and Italian.

Wenn wir morgen Aruba in Richtung Argentinien verlassen, werden wir seine ansteckende Fröhlichkeit, sein Lachen und seine Scherze vermissen.

So sind es nicht die Tr(a)mpels, sondern Menschen wie Frank, welche die Welt verändern und lebenswert machen.