22. Dez, 2016

Der Cerro Torre

In der Nacht regnete es weiter. Bis am Mittag bleibt es grau und trüb. In den Bergen hängen die Wolken so tief, dass es dort auch am Mor-gen wieder zu Regenschauern kommt. D.h. Bergwandern kommt für uns bis am Mittag nicht in Frage. Am Nachmittag reist dann der Himmel zusehends auf. Marion macht sich noch auf eine kleinere Wanderung in Richtung Laguna Torre. Ich bearbeite weiter Fotos und schreibe Berichte. Trotz WLAN müssen wir auf Internet verzichten. Der Internetempfang ist nicht nur in unserer Unterkunft, sondern im ganzen Dorf so miserabel, dass wir weder Mails emp-fangen, noch auf unsere Homepage gehen können. Also schreibe ich meine Berichte zuerst im Word und speichere diese für «bessere Zeiten» ab. Gerade, als wir uns um 20.00 Uhr auf unseren Nachtbus nach Los Antiguos aufmachen, reisst der Himmel fast komplett auf. Zum Schluss be-kommen wir wenigstens den Cerro Torre, ein Dreitausender, doch noch in voller Pracht zu sehen (s. Foto)