22. Nov, 2016

Bienvenidos en Argentina!

Wir haben den Äquator überflogen und sind in den Süden gezogen.

Willkommen in Argentinien!

Ähnlich, wie unsere südlichen Nachbarn in Europa, sind auch die Argentinier herzlich und hilfsbereit. Nach einem langen Flug und einer kurzen Nacht, mit etwas Hektik und Aufre-gung, sind wir schliesslich gegen 11.00 Uhr in unserem Hotel im Zentrum der Fünfmillionen-stadt Buenos Aires angekommen.

Buenos Aires nutzen wir nur als kurzen Stopover. Denn morgen früh um fünf Uhr geht unser Flug weiter in Richtung Süden. Trelew, bzw. die Halbinsel Valdès heisst unser erstes Etappenziel in Argentinien. Die kurze Zeit in Buenos Aires nutzen wir vor allem um Geld zu wechseln, uns die nähere Umgebung der Stadt anzusehen und etwas vom argentinischen Leben und Ambiente in uns aufzunehmen.  Vor 25 Jahren waren wir zum letzten Mal in Buenos Aires. Wir können uns nur noch schwach daran erinnern. Irgendwie hatte ich die Stadt anders in Erinnerung. Doch, vielleicht waren wir damals in einem anderen Stadtteil unterwegs. Abgesehen davon, verändert sich in so vielen Jahren das Bild einer Stadt enorm. Dennoch, im Gegensatz zu den Millionenmetropolen Chinas sieht man Buenos Aires seine Grösse gar nicht an. Die Häuser sind vergleichsweise klein und niedrig gebaut. Man lebt hier nicht so eng aufeinander. Die Strassen und Gassen sind lichtdurchflutet. Es gibt Strassencafés in die man sich gerne setzt um den Menschen zuzusehen. Und die stärker befahrenen Strassen sind breit und keineswegs verstopft. Und was uns auch noch auffällt - es wird anständig und gesittet gefahren. Und im Gegensatz zu China haben hier Fussgänger wieder Vortritt und sind kein Treibwild. Wir kommen uns in Buenos Aires nicht wie in einer Grossstadt vor.

Die Sonne scheint. Es weht ein frischer Wind und die Luft ist klar und sauber. Die Temperaturen liegen heute bei etwa 17 bis 20 Grad. Der Taxifahrer, der uns zum Hotel fährt, erklärt uns auf spanisch, es sei Frühling in Buenos Aires. Jetzt heisst es, mein bisschen Spanischkenntnisse aus der Schublade der Grauen Hirnzellen hervorholen und Konversation üben.

Am Nachmittag schlendern wir durch zwei herrliche Parks (Foto: riesiges Kunstwerk mit dem Namen Florealis Genérica); Die Akazienbäume stehen in volle Blüte. Wir schauen Hunden zu, welche auf den Grünflächen herumtollen. Keiner da, der sich daran stört. Ungezwungen und unkompliziert. Das ist Argentinien, so wie wir das Land noch in Erinnerung haben.

Nach einem späten Mittagessen und einem Besuch eines alten Friedhofs, ganz in der Nähe von unserem Hotel, geht es zurück ins Hotel zum Berichte schreiben und die ersten Fotos sortieren. Die Nacht wird erneut sehr kurz. Um 03.00 Uhr müssen wir bereits wieder aufstehen.