1. Jan, 2017

Valle de Luna und Valle de Marte

Das Valle de Luna ist für zwei Sachen bekannt. Erstens für die eindrückliche Felsen- und Ge-birgslandschaft mit deren Sanddünen und zweitens für die spektakulären Sonnenunter-gänge, welche die ganze «Mondlandschaft» in unheimlich schöne, goldbraun bis violette Farben taucht. Alleine dieses Valle de Luna soll jährlich mehr als 60'000 Naturbegeisterte anziehen, lese ich heute im Internet. Dieses Valle de Luna haben wir bereits am 29.12. für den Sonnenuntergang kurz besucht.

Heute wollen wir dieses Naturspektakel vom Nachbartal, dem Valle de Marte aus, ansehen. Um 17.00 Uhr brechen wir mit unserem Auto auf. Von unserem Hotel aus sind es bis zum Parkein-gang an der Ruta 27 in Richtung Calama etwa 7 Kilometer (ab Dorfausgang höchstens vier Kilo-meter). Wie überall, wo es in dieser Wüste etwas Spezielles zu sehen gibt, zahlt man Eintritt. So auch hier. Dabei müssen Einheimische klar weniger bezahlen, als Touristen. Während wir fürs Valle de Luna noch umgerechnet Fr. /Euro 10.00 bezahlten, kostet uns das Valle de Marte rund Fr./Euro 4.00. Gut einen Kilometer nach Parkeingang lassen wir unseren PW am Strassenrand stehen. Ist doch die Sandstrasse für normale PW's zwischendurch kaum noch zu befahren. Selbst Geländefahrzeuge tun sich mit der zeitweilig recht tiefen Sandstrasse oft schwer. Also lassen wir unseren Hyundai rechtzeitig stehen und wandern dafür etwas länger. Und zwar rund vier Kilo-meter auf das 2'650 Meter hohe Bergplateau. Die Hitze und der starke Wind, der uns den Sand einem Schneesturm ähnlich ins Gesicht und Augen peitscht, machen uns im oberen Teil der Strecke etwas zu schaffen. Auf dem Plateau angekommen, ist der Spuk dann aber vorbei. Der Ausblick auf die Gebirgslandschaft, das Valle de Marte, die Sanddünen, wo Touristen mit Sand-boards die Hänge herunterfahren und das langgezogene Tal, welches wir hochgewandert sind, ist fantastisch (s. Foto). Kurz vor Sonnenuntergang machen wir uns dann auf unseren Heimweg.